SH Schuldnerberatung & Insolvenzberatung

Außergerichtlicher Vergleich – verständlich erklärt

Letzte Aktualisierung: April 2026

Ein außergerichtlicher Vergleich kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, Schulden ohne Insolvenz zu regulieren. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie ein Vergleich abläuft, welche Voraussetzungen gelten und wann diese Lösung sinnvoll sein kann.

Was ist ein außergerichtlicher Vergleich?

Ein außergerichtlicher Vergleich ist eine Einigung zwischen Schuldner und Gläubigern, ohne dass ein Gericht eingeschaltet wird. Ziel ist eine tragbare, realistische Rückzahlungsvereinbarung oder eine einmalige Vergleichszahlung.

Voraussetzungen für einen Vergleich

  • Zahlungsunfähigkeit oder drohende Zahlungsunfähigkeit
  • realistische Vergleichsquote
  • vollständige Gläubigerliste
  • nachvollziehbares Angebot

Ablauf eines außergerichtlichen Vergleichs

  1. Finanzielle Bestandsaufnahme
  2. Ermittlung der möglichen Quote
  3. Erstellung eines Vergleichsvorschlags
  4. Verhandlungen mit Gläubigern
  5. Abschluss oder Scheitern des Vergleichs

Vorteile eines Vergleichs

  • keine Insolvenz
  • schnellere Entschuldung
  • flexible Lösungen
  • weniger Bürokratie
  • Schutz vor weiteren Maßnahmen (z. B. Pfändung)

Risiken & Grenzen

  • Gläubiger können ablehnen
  • zu niedrige Quote führt oft zum Scheitern
  • Vergleich muss realistisch sein
  • keine automatische Restschuldbefreiung

Vergleichsquote berechnen

Mit dem Vergleichsrechner können Sie einschätzen, welche Quote realistisch ist.

Zum Vergleichsrechner

Alternative Wege, wenn der Vergleich scheitert

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