Logo der SH Schuldnerberatung

Trennung und Scheidung

Trennung und Scheidung führen oft zu erheblichen finanziellen Belastungen. Insbesondere Finanzen, Schulden und Unterhalt müssen neu geregelt werden: Wer zahlt welchen Unterhalt? Wie werden gemeinsame Schulden aufgeteilt? Und welche laufenden Kosten wie Mietverträge oder Kredite müssen berücksichtigt werden? Viele Betroffene wissen nicht genau, welche Rechte sie haben, wie Unterhalt berechnet wird oder wer für welche Schulden haftet. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche finanziellen Folgen eine Trennung und Scheidung mit sich bringen, welche Risiken bestehen und welche Lösungen wirklich helfen können.

Typische finanzielle Folgen einer Trennung

  • Unterhalt für Kinder oder Ehegatten
  • Aufteilung gemeinsamer Schulden
  • Mietvertrag und Wohnungsfragen
  • Kosten für Anwalt und Gericht
  • Rückstände durch doppelte Haushalte
  • Neuordnung von Versicherungen und Verträgen

Unterhalt nach Trennung oder Scheidung

  • Kindesunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle
  • Trennungsunterhalt
  • nachehelicher Unterhalt
  • Betreuungsunterhalt
  • gesteigerte Erwerbsobliegenheit bei minderjährigen Kindern
  • Abänderung bei Einkommensänderungen möglich

Schulden und Haftung

Gemeinsame Kredite

Beide haften vollständig, unabhängig davon, wer die Schulden verursacht hat.

Dispo, Kreditkarten, Ratenkäufe

Bei gemeinsamen Konten haften beide.

Mietschulden

Wer im Vertrag steht, haftet.

Unterhaltsrückstände

Können sehr schnell wachsen und sind teilweise nicht insolvenzfähig.

Vollstreckung und Risiken

  • Kontopfändung oder Lohnpfändung
  • Besuch des Gerichtsvollziehers
  • Abgabe der Vermögensauskunft
  • Schufa‑Einträge
  • Unterhaltstitel gelten 30 Jahre
  • strafrechtliche Risiken bei vorsätzlicher Nichtzahlung (§ 170 StGB)

Handlungsmöglichkeiten

Unterhaltstitel prüfen oder abändern

Bei Einkommensänderungen unbedingt notwendig.

Einigung mit dem Ex‑Partner

Raten, Stundung oder Teilverzicht sind möglich.

Jugendamt einbeziehen

Bei minderjährigen Kindern oft sinnvoll.

P‑Konto einrichten

Schützt das Existenzminimum.

Schulden ordnen und priorisieren

Unterhalt hat höchste Priorität.

Insolvenzverfahren prüfen

  • laufender Unterhalt: nicht insolvenzfähig
  • Rückstände: teilweise insolvenzfähig
  • vorsätzlich nicht gezahlter Unterhalt: nicht restschuldbefreiungsfähig

Besonderheiten/rechtliche Hinweise

  • Unterhaltstitel gelten 30 Jahre
  • Zinsen können Rückstände stark erhöhen
  • Abänderung ist möglich, aber nur mit Begründung
  • Bei minderjährigen Kindern besteht gesteigerte Erwerbsobliegenheit
  • Schulden bleiben bestehen, auch wenn nur einer sie verursacht hat

Wann Beratung sinnvoll ist

Eine Beratung ist dringend zu empfehlen, wenn:

  • Unterhaltstitel vorliegen
  • Rückstände bestehen
  • Pfändung droht
  • Schulden gemeinsam entstanden sind
  • das Einkommen gesunken ist
  • eine Abänderung nötig ist
  • strafrechtliche Risiken bestehen

Wir prüfen Ihre Situation neutral, rechtssicher und diskret – und entwickeln eine tragfähige Lösung, die zu Ihrer finanziellen Lage passt. Nutzen Sie für eine schnelle Terminfindung unsere Online‑Buchung.

Passende Rechner

Wir bieten bundesweite Beratung per Telefon und Video sowie persönliche Beratungstermine im Rhein‑Main‑Gebiet an.

Frankfurt | Hanau | Offenbach | Seligenstadt | Gelnhausen | Wetterau | Aschaffenburg

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.